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Enduro Suzuki DR 650 SeiteVeranstaltungenEndurotrial in Halle/ SaaleMitte Mai 2001 fand in Halle auf dem Gelände der Moto Cross Strecke des MSC Dieskau erneut ein Endurotrial für jedermann statt. Dieses Jahr war es eine zweitägige Veranstaltung von Samstagnachmittag bis Sonntag. Organisator war der rührige Hallenser Motoport und KTM Händler. Für die Teilnahme bezahlte man pro Tag 20,- DM und konnte sich dafür im Gelände vergnügen und bei Bedarf auch dort campieren. Direkt in der Nähe befindet sich ein preiswertes Hotel, so dass bezüglich der Übernachtung jeder Geschmack bedient werden konnte. Für die Verpflegung sorgte bei volkstümlichen Preisen der MSC Dieskau (außer Frühstück). Die Motocrossstrecke befindet sich direkt an der B6 von Halle in Richtung Leipzig in einer Art alten Kiesgrube. Der Boden ist fest - sprich keine Sandstrecke- und es gibt einige kleinere Auf- und Abfahrten. Für das Wochenende war der Kurs trial- bzw. endurotypisch modifiziert. Dank Sonnenschein war die Strecke weitestgehend trocken, aber auch noch nicht zu staubig. Die folgende Beschreibung gibt einen Einblick, wie die zwei Tagen abgelaufen sind. Die Fotos stammen dabei von Mai 2001 und dem letztjährigen eintägigen Endurotrial vom Herbst 2000. Insgesamt hatten sich knapp 40 Teilnehmer eingefunden. Das Spektrum reicht dabei von der KTM – Zweitaktenduro und Sportviertakter a la Husky, WR 400 oder KTM EXC über „normale“ Enduros wie TT 600, XR 600 und MZ Baghira bis zur BMW R 100 GS. Die DR 650 Fraktion war dieses Jahr mit drei SE‘s vertreten. Thomas aus Berlin
Martin aus Bernburg
Dirk aus Minden
Nach der lockeren Anmeldung werden wir in zwei Klassen eingeteilt: „Enduros“ und „Sportenduros“. Spontan werden die DR‘ s aufgewertet! Da die Einteilung rein nach dem Radprofil geht, werden wir mit unseren groben Stollen in die Sportenduroklasse eingeordnet. In der Enduroklasse starten nur die Gummikuh, eine Honda SLR 650 und eine KTM Adventure. Vor dem Start im Herbst 2000 ((c) Daniel)
Der Samstagnachmittag steht ganz im Zeichen der Langsamkeit. Auf dem Gelände der Motocrossstrecke sind 5 Trialsektionen abgesteckt, welche möglichst fehlerfrei bewältigt werden müssen. Fehlerfrei bedeutet dabei die Füße nicht abzusetzen, nicht Anzuhalten und die Strecke nicht zu verlassen. Für jeden „Fehler“ gibt es wie beim richtigen Trial Strafpunkte, die Fahrzeit spielt keine Rolle. Die Sektionen sind dreimal zu durchfahren und so um die Crossstrecke verteilt, dass zwischendurch immer die Möglichkeit besteht, ein wenig am Hahn zudrehen. Und das war zu bewältigen: Sektion 1 – Wäldchen (Nach einer kurzen Abfahrt folgte ein kleines Schlammloch mit einer querstehenden Wurzel – sieht harmlos aus, war aber teilweise eine spaßige Angelegenheit!)
Sektion 2 - Kieshügel am Hang
Sektion 3 – Grashang ((c) Thomas)
Sektion 4 – Erdhügel ((c) Daniel - Herbst 2000)
In den einzelnen Sektionen war jeweils eine Spur für die Enduros und Sportenduros abgesteckt. Mit der DR war alles fahrbar, trotzdem sammelten sich genügend Fehlerpunkte an. Aber den anderen Fahrern, auch mit den leichten Sportenduros, ging es nicht viel besser. Der Abend klang im kleinen Kreis am Lagerfeuer aus. Am Sonntag ist etwas mehr Tempo angesagt. Nachdem der Helm wieder passt und die Strecke endurotypisch umgesteckt ist, kann jeder frei nach Lust und Laune seine Runden drehen. Als besonderes Highlight ist eine Passage durchs Unterholz mit einer Schlammpassage eingebaut: Nur die Wüste ist orange?
TT 600 E im feuchten Element
DR 650 mit Wasserkühlung?
TT 600 R
Martin in Aktion
Waldpassage
Das Durchkommen ist eigentlich kein Problem, wobei sich hier die groben Stollen echt auszahlen. Auch sonst ist die Strecke sehr endurolike, abwechselnd breite Pisten und engere Passagen sowie einige wenige Sprüngen. Von den unspektakuläreren Stellen habe ich keine Fotos – aber die Strecke ist gut! Eine kurze Steilauffahrt direkt hinter einem kleinen Wasserloch bringt noch etwas Salz in die Suppe: WR 400 mit Vollgas nach Oben
Das schlimmste was passieren konnte, sind ein paar Kratzer am Mopped und vielleicht am Ego. So vergeht die Zeit wie im Fluge und nach der Mittagspause ist der „Wertungslauf“. Wie bei einer richtigen Enduroprüfung wird jeder einzeln gegen die Uhr für eine Runde auf die Piste geschickt. Start zum Wertungslauf ((c) Thomas)
Da die Minuten der Fahrzeit zu den Fehlerpunkten des Trials addiert werden, hat dieser Teil nur noch einen geringeren Einfluss auf das Endergebnis. Zum Abschluss gibt es eine Siegerehrung mit Preisen für die ersten 3 jeder Klasse. Jetzt sind die 3 Fahrer in der „Enduroklasse“ natürlich klar im Vorteil! Siegerehrung 2000 ((c) Daniel)
Weitere Details, das Endergebnis und sicher auch den Termin der nächsten Veranstaltung findet ihr unter: http://www.motoport-halle.de Was bleibt: Bei dem Endurotrial für jedermann kann man sich preiswert im Gelände tummeln und ohne Leistungsdruck mit anderen messen. Auch wenn alles etwas technisch klingt steht hier an erster Stelle der Spaß am Moppedfahren. Dank der lockeren Atmosphäre und des überschaubaren Teilnehmerfeldes ist man bei diesem „Wettbewerb“ auch mit der soften DR gut aufgehoben. Und wenn mal was nicht klappt, kann man immer noch sagen, das es am Mopped lag ;o) Die Gefahren für Mann (Frau) und Maschine sind auch relativ gering – insgesamt gab es keine groben Verletzungen oder zerstörte Maschinen und auch ich konnte ohne Probleme mit der DR die Fahrt zurück nach Minden antreten (auch wenn für so was vielleicht ein Anhänger besser ist....) Dirk M KTM, Honda, XR, LC4, LC8, Enduro, Cross, Gelände, Kawasaki |
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