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Puw
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Galerieeintrag - SP46 - Vorstellung

von Puw » 30.09.2018 16:16:02

Hy Folks, ich möchte mich hier gerne vorstellen.
Mein Nickname ist Puw. Ich bin 1961 geboren und fahre motorisiertes Zweirad seit meinem 16ten Lebensjahr.
Angefangen bin ich mit einem 50er Moped von Puch. Die M 50 Racing mit damals übertriebener Doppelauspuffanlage. Sehr seltenes Modell.
Mein erstes Motorrad war dann eine Yamaha XT 250 die ich neu gekauft hatte und einige Jahre fuhr. Ein tolles Motorrad mit dem ich weite Touren z.B. bis nach Portugal gemacht habe. Teils stundenlang mit Vollgas da die Mitfahrer alle größere Böcke hatten. Unkapputbar. Auch im Gelände war die super.
Danach hatte ich dann ein Straßenmotorad. Eine Suzuki GT 250 Zweizylinder Zweitaktmaschine mit ordentlich Feuer. Tolle Touren habe ich damit gemacht. Einziges Manko war die Luftkühlung und die Zündung via Kontakten. Die 27 PS brachte der Hobel dann aber bei richtiger Drehzahl brachial ans Hinterrad.
Einige Jahre war ich dann ohne Motorrad unterwegs.
Weil ich die immer schon toll fand kaufte ich mir dann eine gebrauchte Yamaha XT 500. Auch ein g. Motorrad. Leider hatte die wohl mal am Rahmen aufgesetzt und verlor Motoröl. Zum Verständnis, bei der XT 500 wird der Rahmen als Ölreservouire und zum Kühlen genutzt. Dann bekam sie eines Tages einen Kolbenfresser. Muß man mal erlebt haben während der Fahrt. Da steigt der Adrenalinspiegel. Die habe ich dann komplett zerlegt und wieder neu aufgebaut, Übermasskolben, neue Ventile, Neulackierung das volle Programm. Ohne geniales Werkstattbuch hätte ich das sicher nicht hinbekommen. Den Rahmen hat ein Freund geschweißt was sich als völliger Fehler herausgestellt hat. Die hätte hartgelötet werden müssen. Nach dem Neuaufbau verlor die noch mehr Öl. Das Ende vom Lied war das die noch mal einen Kolbenfresser bekam und ich sie in Einzelteilen verkauft habe. Ansonsten ein tolles Motorrad die XT 500.
Dann fuhr ich aus Frust wieder lange kein Motorrad mehr.
Einige Jahre später packte es mich wieder und ich kaufte eine Yamaha DT 250 Zweitakt Enduro. Die machte leider mit ihrer Kontaktzündung oft Probleme und ich entschied mich dazu mir ein Nagelneues Motorrad zu kaufen.
Meine Wahl war 1998 die damals nahezu neu entwickelte Suzuki DR 650 SE (SP46B) die ich bis heute fahre. Mit etwas über 9000 DM Neupreis lag sie sehr günstig und die DR Familie hatte damals einen sehr guten Ruf. Ich habe den Kauf nie bereut denn ich hatte mit der Maschine nie Probleme. Bis auf zwei Undichtigkeiten des Motors. Einerseits während der Garantiezeit ein undichter Zylinderfuss der mir keine Kosten machte andererseits ein undichter Zylinderkopf just nach der Garantiezeit der mich dann doch etwas kostete. Ich bin mir aber absolut sicher das das jeweils immer nach einer Inspektion auftrat. Zu viel Motoröl, zu hoher Öldruck. Seit dem habe ich auch keine Inspektionen machen lassen (warten tue ich sie selber) und achte besonders auf den Ölstand. Eigentlich brauche ich das aber gar nicht denn meine DR verbraucht null Öl. Wie gesagt, ansonsten habe ich mit der DR all die Jahre nie Probleme gehabt bis auf neulich. Dazu in einem anderen post.
Im Gelände fahre ich sie gar nicht, dafür ist sie mir zu schwer und ich fühle mich auch zu alt dafür. Habe vor vielen Jahren auf Sraßenreifen umgestellt.
So das war´s erst mal. Fahrt alle vorsichtig und allzeit Gute Fahrt.
LG
Puw

Bilder


Datum: 07.10.2018 14:35:22

Kommentare

von deFlachser am 30.09.2018 20:58:03
Hallo Puw, herzlich willkommen im Forum. Deine Vorstellung liest sich wirklich schön. Einen kleinen Haken habe ich allerdings entdeckt. Man ist nie zu alt für irgendwas. Im Dreck fahren macht auch im Alter Spaß. Man muss ja keine großen Sprünge machen. Artgerechte Fortbewegung macht echt Spaß mit den Dingern. Mit deiner XT hast du ja leider richtig Pech gehabt. Gruß Stefan
von Puw am 30.09.2018 22:17:27
Danke Stefan für den herzlichen Empfang. Grund warum ich auch nicht mehr exessiv ins Gelände gehe ist der das ich mal alleine auf dem Truppenübungsplatz war mit der XT 250 und ich nach einem mißglückten Sprung mit dem Bauch im querstehenden Lenker gelandet war. Das keiner in der Nähe war war doppelt blöd. Das ich Straßenreifen fahre hat den Grund das ich mit meiner DR und Stollen bei regennasser Straße quer in einen Sprinter gerutscht war. Is nicht viel passiert aber ich war gewarndt. Seitdem fahre ich Straßenreifen. Was ich bei schwereren Motorrädern nicht gut finde ist das sie wie meine XT 500 damals im Gelände mit dem Heck am wedeln sind, da stehe ich gar nicht drauf. Die hatte allerdings einen einzigartigen Geradeauslauf, selbst in einer Panzerspur. Konnte man auch gut mit ausbrechen. Wird bei der 650 er DR nicht anders sein denke ich. Obwohl, ich habe mal um 2000 rum einen Bericht in der Motorrad gelesen von einem Typen der seine DR 650 SE auf ca 130 kg runtergebracht hat. Die war dann aber auch nicht mehr Straßentauglich was für mich nicht in Frage kommt da ich meine DR teils auch im Winter fahre. Macht aber auch auf der Straße viel Spaß die DR. Lieben Gruß Kirpal
von deFlachser am 01.10.2018 18:08:50
Hallo Kirpal, Du lässt auch nix aus, was? Mir geht es auch nicht um große Sprünge oder schnell irgendwo durchheizen. Geht auch alles langsam und gemächlich, Hauptsache durch, der Weg ist das Ziel. Weißt doch, die Jungen sind schneller als wir Alten aber..... Wir alten kennen die Abkürzungen ;). LG Stefan
von FrankausKöln am 02.10.2018 09:42:51
Hallo Kirpal, schöne Vorstellung aber leider vermisse ich hier in der Galerie ein Bild deiner DR650 SE.... gruß Frank
von Puw am 03.10.2018 21:06:11
Du hast recht, ein Foto meiner DR kommt bald. LG Kirpal
von Puw am 07.10.2018 14:40:11
So, nun hab ich es endlich geschafft das Bild zu komprimieren. Das ist meine DR 650 SE Baujahr 1998. In dem Jahr hab ich sie auch gekauft und bin super zufrieden mit ihr. Noch nie habe ich ein Motorrad so lange besessen wie diese. Sehr zuverlässig. LG Kirpal

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