Vergaserproblem, und ich dachte, ich hätte Ahnung

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Rudirennsau
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Vergaserproblem, und ich dachte, ich hätte Ahnung

#1 

Beitrag von Rudirennsau »

 Themenstarter

Hallo und einen eigendlich schönen Tag, wenn da nicht ein kleines :evil: Problem wäre.
Ich fahre schon etwas länger eine Dr 650 R, SP44B Bj.92, 33000Km.
Folgendes Problem:
Die DR sprang schon immer nicht so toll an, aber nach 10xkicken und dann 1 Minute laufen lassen, alles OK. Hatte noch eine Zündspule liegen und habe sie zum probieren eingebaut. Kerze hatte auch nur schwachen Funken wie mit der alten Zündspule aber OK.
Jetz kommts:
Die DR sprang normal an. Bin dann losgefahren und habe ruckeln im Teillastbereich festgestellt. Angehalten, Maschine aus! Gekickt bis der Arzt beinahe kam und wieder zurück.
Alte Spule verbaut, gleiches Problem. DR springt nur bei hoch gedrehter Drehzahlregulierung an. Läuft unruhig bei ca. 1800 U/min, heht hin und wieder mit einem "Puff" aus. Wenn ich Gas gebe, bleibt die Drehzahl bei 4500U/min hängen. Choke rein und Drehzahl fällt langsam. DR zieht bei Vollgas im Fahrbetrieb ab 4500U/min sauber durch. Den Vergaser habe ich komplett zerlegt, alles sauber, alle Bohrungen/Düsen so weit möglich mit Federdraht auf Durchgang geprüft
Sieb im Zulaufröhrchen OK, Choke leichtgängig, schließt zuverlässig.Das Röhrchen beim Schwimmer (Benzinzulauf Choke) OK. Membrane heile und Kolbenventil leichtgängig, .......ich weis mir echt keinen Rat mehr :?
Vor dem Zündspulentausch lief die DR einwandfrei. Ist das jetzt ein Zufall oder was meint Ihr :cry:
Würde mich über eure Meinung echt freuen.
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Azra3l
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#2 

Beitrag von Azra3l »

Zündkerzen überprüfen? evtl is eine deffekt, die andere noch ok?
oder ein Wackler auf dem ZüKe-Stecker?
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Husaberg
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#3 

Beitrag von Husaberg »

Vielleicht bekommst du an der Zündspule keine richtige masse?!
Mal ein bisschen Kontaktspray ran!

Gruß Husaberg!
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Röm
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#4 

Beitrag von Röm »

da gibt´s ne Menge Threads zum Thema schlechter Kaltstart nicht nur von meiner Wenigkeit, da bitte auch mal nachschauen, Rudi. So wie du das da beschreibst leif meine Karre mal als ich vergessen hatte einen Kerzenstecker draufzustetzen, und das auch noch im Winter.

Ansonsten hab ich bei meiner SP44 auch Ewigkeiten an der Elektrik rumgefummelt und alles mögliche erneuert (Zündgeber, Zünspulen, Zündkabel, CDI, alle Stecker geputzt/eneuert, alle Schalter, ect. bis zum geht nich mehr. Hatte eher nix gebracht.

Dann Vergaser saubergemacht, nachgestellt, neuen Lufi rein, nochmal neu eingestellt, dann wurd´s draussen wärmer und da geht die Karre eh besser an, es sei denn die hat ne Woche gestanden oder so. Hab den Eindruck dass die Stellung der Gasschieberanschlagsschraube ne große Rolle spielt fürs Anspringen, auch wenn ich mir alte Threads mal durchlese.

Dann hatte ich bei meiner das Problem dass sie nicht gut Gas annahm auch wenn der Motor warm war, der Motor lief als würde er kein Sprit kriegen, so als ob du kurz vor Reserve fährst. Das lag oder liegt definitiv am Vergaser. Entweder klemmmt da der Schwimmer oder der Gasschieber klemmt oder die Membrane o.ä., kommt und geht. Bin ich drauf gekommen als ich während der Fahrt mal den Entlüftungsschlauch zugehalten hab, der rechts aus dem Vergaser kommt: auf einmal ganz andere Leistung und Gasannahme, dann wieder den Schlauch offen und "blööööö..." wieder wie vorher. Dachte da zieht´s irgendwo Nebenluft; alles abgesucht, nix gefunden und dennoch neu abgedichtet aber null Unterschied. Den Entlüftungsschlauch hab ich seit nen paar Monaten nach oben zwischen die Kabelbäme unter dem Tank gelegt wo er eigentlich NICHT hingehört. Seitdem is aber Ruhe komischerweise, der Motor nimmt zackig Gas an, teilweise zuviel für die ausgelutsche Kupplung.

Gruß, Röm
..ich bin dieses Jahr aus Zeitgründen kaum zum Autofahren gekommen
Gast

#5 

Beitrag von Gast »

Gelöscht auf Userwunsch: Dennis (28.05.2009 19:36)
Rudirennsau
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#6 

Beitrag von Rudirennsau »

 Themenstarter

hallo und schönen Dank schon mal für eure Erfahrungen und Tips.
Also die Idee mit dem Wackler in der Elektrik oder Kontaktschwiedigkeiten kann ich mir auch gut vorstellen.
Hatte vergessen zu schreiben, daß der Motor während der Probefahrt mit Beschleunigungsorgien :twisted: urplötzlich für einige Minuten wieder normal lief, um dann die Zicken wieder zu machen.
Werde mich mal kümmern und lass von mir hören.
(gerne noch weitere Tips oder Erfahrungen schreiben :wink: )
jeder kanns!
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#7 

Beitrag von Rudirennsau »

 Themenstarter

hallo Leute, Kommissar Zufall war am Werke....
Nachdem ich die elektrischen Verbindungen bis zu den Zündkerzen gereinigt und den Vergaser nochmals aus/eingebaut hatte, habe ich eine Probefahrt gemacht. Ergebnis: der Motor ruckelt noch , bleibt aber im Leerlauf konstant. :D
Beim Nachstellen der Gemischregulierschraube stelle ich fest, dass ich die Schelle zwischen Vergaser und Verbindungsstutzen zum Zylinder nicht angezogen hatte.
Die Schelle festgezogen und siehe da :shock: der Motor bleibt im Leerlauf beim 4500 U/min hängen. Schelle gelöst, Drehzahl wieder niedrig. Ich muß dazu sagen, dass ich die Feder , die das Kolbenventil mit der Membrane runter drückt, um 2 cm verlängert habe. (weil meiner Meinung nach ev. der Kolben unkontrolliert bei höherer Drehzahl hoch und runter fährt und somit mehr Sprit rein kommt)
Frage:
Durch den Spalt zwischen Vergaser kommt "Falschluft" und der Motor läuft jetzt besser als vorher, das bedeutet zu viel Sprit.
Weis jemand, durch welche Bohrungen die Membrane beeinflust wird?
Vielleicht komme ich so zur Behebung des Fehlers.

Bitte um Tips zur Aulösung des Rätzels :roll:
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#8 

Beitrag von Azra3l »

evtl ist dein Luftfilter so verdreckt, dass du ihn mal reinigen solltest! Dann kommt vielleicht wieder mehr Luft rein=)
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#9 

Beitrag von Rudirennsau »

 Themenstarter

Azra3l hat geschrieben:evtl ist dein Luftfilter so verdreckt, dass du ihn mal reinigen solltest! Dann kommt vielleicht wieder mehr Luft rein=)
habe ich in Benzin ausgewaschen, bringt leider keine Besserung.
Die Düsennadel habe ich mal in den 1. Clip von oben eingehängt und probegefahren sowie in den 5. Clip.
Hat beides nichts an der stockenden Gasannahme und am Ruckeln gebracht.
Den Vergaser habe ich beim Leerlauf mit Bremsenreiniger besprüht, blieb in der gleichen Drehzahl.
Muß ich weiter probieren :cry: :cry:
jeder kanns!
alex5612
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#10 

Beitrag von alex5612 »

Frag doch mal die Forensuche nach CDI Defekt.

Vom Gefühl her würden die Symptome passen.
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Röm
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#11 

Beitrag von Röm »

ja wohl eher nicht wenn durch Nebenluft am Ansaugtrichter Veränderung eintritt, Alex.

Falls da seitlich Luft reinkommt in den Gaser sinkt der Unterdruck über dem Gasschieber, dadurch fällt der wieder nach unten und das Standgas sinkt. Ansonsten könnte das Gemisch dermaßen fett sein, dass nur durch zusätzliche Luft ein einigermaßen konstanter Lauf hinzukrigen ist. Schwer zu sagen aus der Ferne.
Du wirst das schon raus kriegen, dauert so nach meiner Erfahrung 2- 3 wochen :)

Gruß Röm
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Gast

#12 

Beitrag von Gast »

Gelöscht auf Userwunsch: Dennis (28.05.2009 19:36)
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