Nockenwelle - Tuning oder Standard?
Re: Nockenwelle - Tuning oder Standard?
hatten wir m. W. noch nicht, die
Spezialisten hier werden was
dazu sagen können.
ein anderer Weg wäre, das Motorrad
nicht auf dem Seitenständer
warm laufen zu lassen, da das
rechte NW Lager keine direkte
Ölversorgung hat und Ölstand
immer voll.
Spezialisten hier werden was
dazu sagen können.
ein anderer Weg wäre, das Motorrad
nicht auf dem Seitenständer
warm laufen zu lassen, da das
rechte NW Lager keine direkte
Ölversorgung hat und Ölstand
immer voll.
DR 600 Dakar, nach 80 tkm verkauft
DR 650 SP 44 nach 10 tkm verkauft
DR 600 S nach 40 tkm verkauft
Husqvarna 701 LR bisher 12 tkm gefahren
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Husqvarna 701 LR bisher 12 tkm gefahren
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Gelöschter User
Re: Nockenwelle - Tuning oder Standard?
Das Reißen vom Zylinderkopf ist ein Problem der Dauerfestigkeit vom Werkstoff und ist nicht auf den Verschleiß der Lagerlaufflächen zurückzuführen.
Das nennt man Ermüdungsfestigkeit.
Das nennt man Ermüdungsfestigkeit.
Re: Nockenwelle - Tuning oder Standard?
Warmlaufen lassen ist eh nicht gut(zu wenig Öldruck) lieber draufsetzen und warmfahren.
Reißen denn die Köpfe eher als das die Lagerstellen verschlissen sind, kann man da pauschal was sagen?
Reißen denn die Köpfe eher als das die Lagerstellen verschlissen sind, kann man da pauschal was sagen?
Re: Nockenwelle - Tuning oder Standard?
das ist schwierig, meist gehen
die Nockenwellen/Kipphebel/Nockenwellenlager
kaputt bevor die Laufleistung so hoch wird,
dass es zu Rissen kommt, würde ich
sagen. Einmal zuwenig Öl und Ende.
Manch einer legt sich bei Zeiten einen
Ersatzkopf zu. Es gibt ja glücklicherweise
auch Getriebeschäden, da bleibt dann der
Kopf übrig.....
die Nockenwellen/Kipphebel/Nockenwellenlager
kaputt bevor die Laufleistung so hoch wird,
dass es zu Rissen kommt, würde ich
sagen. Einmal zuwenig Öl und Ende.
Manch einer legt sich bei Zeiten einen
Ersatzkopf zu. Es gibt ja glücklicherweise
auch Getriebeschäden, da bleibt dann der
Kopf übrig.....
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Gelöschter User
Re: Nockenwelle - Tuning oder Standard?
Siehe mein Beitrag.ey_Digga hat geschrieben:Warmlaufen lassen ist eh nicht gut(zu wenig Öldruck) lieber draufsetzen und warmfahren.
Reißen denn die Köpfe eher als das die Lagerstellen verschlissen sind, kann man da pauschal was sagen?
Re: Nockenwelle - Tuning oder Standard?
Schon klar, heist aber noch lange nicht das es öffter vorkommt, deswegen die Nachfrage.
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Gelöschter User
Re: Nockenwelle - Tuning oder Standard?
Bringt das polieren mit Filz und Paste so viel?, oder besteht da eher das Risiko, dass die Alulagerstellen unrund werden?
Alexander
Alexander
Re: Nockenwelle - Tuning oder Standard?
Du sollst die frisch nitrierte Nockenwelle polieren, niemals nicht die Lagerstellen !
An den Lagerstellen könnte eine Beschichtung schon eher funktionieren. Auf den Nocken jedenfalls eher nicht.
Gegen Risse im Kopf gäbe es temperaturfestere Legierungen, aber ein Neuguss dürfte aus Kostengründen ausscheiden. Meine liebe Nachbarin hat ein Patent auf eine AluSiliziumScandium-Kopflegierung die bis 400° Dauertemperatureinsatz geeignet ist. Normales AluSilizium hält auf Dauer (angeblich) nur 300° aus.
Man kann sowas aber auch schweißen, muss halt auch gleich noch neue Sitzringe einpassen und einschrumpfen, was die Sache teuer macht.
Gruß
Hans
Die Nockenwelle ist mit einer extrem ungünstigen reiberei belastet, da halten fast keine Beschichtungen. Kein Vergleich mit dem Getriebe, wo eigentlich nur Drücke herrschen.ey_Digga hat geschrieben:Hmm wenn die Beschichtung den Druck im Getriebe Standhält müsste es erst recht an der Nockenwelle Standhalten oder?
Stahl auf Alu-Silizium-Guss ist eine recht gute Materialpaarung. Das verreckt wirklich erst dann, wenn 1.) das Öl ausgeht, 2.) Die Temperatur so hoch ist, dass das Alu schon schmiert, und 3.) die Steuerkettenspannung so hoch ist, dass der Flächendruck überschritten wird. Meist liegts am wenigen Öl.ey_Digga hat geschrieben: Wenn die Reibung seitens der Nockenwelle reduziert wird wirkt sich das auch positiv auf die Haltbarkeit der Lagerschalen aus.
Wenn zusätzlich der Kopf beschichtet wird läuft Beschichtung auf Beschichtung und nicht Stahl auf Alu was die mieseste Materialpaarung schlechthin ist.
An den Lagerstellen könnte eine Beschichtung schon eher funktionieren. Auf den Nocken jedenfalls eher nicht.
Gegen Risse im Kopf gäbe es temperaturfestere Legierungen, aber ein Neuguss dürfte aus Kostengründen ausscheiden. Meine liebe Nachbarin hat ein Patent auf eine AluSiliziumScandium-Kopflegierung die bis 400° Dauertemperatureinsatz geeignet ist. Normales AluSilizium hält auf Dauer (angeblich) nur 300° aus.
Man kann sowas aber auch schweißen, muss halt auch gleich noch neue Sitzringe einpassen und einschrumpfen, was die Sache teuer macht.
Gruß
Hans
Re: Nockenwelle - Tuning oder Standard?
Ok stimmt, hast recht.hiha hat geschrieben:Die Nockenwelle ist mit einer extrem ungünstigen reiberei belastet, da halten fast keine Beschichtungen. Kein Vergleich mit dem Getriebe, wo eigentlich nur Drücke herrschen.ey_Digga hat geschrieben:Hmm wenn die Beschichtung den Druck im Getriebe Standhält müsste es erst recht an der Nockenwelle Standhalten oder?
Das ist es ja, die Notlaufeigenschaft ist dahingehen nicht berauschend. Ist bei der 250er KLR auch ein problem die muß unbedingt warmgefahren werden damit das Öl dünn genug wird um an die Stellen zu gelangen damit es zur schmierung kommt.Die kleine zieht ohne Probleme bis 10k Touren und wenn da nicht genug Öl kommt ist es aus.hiha hat geschrieben:Stahl auf Alu-Silizium-Guss ist eine recht gute Materialpaarung. Das verreckt wirklich erst dann, wenn 1.) das Öl ausgeht, 2.) Die Temperatur so hoch ist, dass das Alu schon schmiert, und 3.) die Steuerkettenspannung so hoch ist, dass der Flächendruck überschritten wird. Meist liegts am wenigen Öl.ey_Digga hat geschrieben: Wenn die Reibung seitens der Nockenwelle reduziert wird wirkt sich das auch positiv auf die Haltbarkeit der Lagerschalen aus.
Wenn zusätzlich der Kopf beschichtet wird läuft Beschichtung auf Beschichtung und nicht Stahl auf Alu was die mieseste Materialpaarung schlechthin ist.
Sorry hatte mich falsch ausgedrückt meinte natürlich die Lagerstellen der NW nicht die Nocken selberhiha hat geschrieben: An den Lagerstellen könnte eine Beschichtung schon eher funktionieren. Auf den Nocken jedenfalls eher nicht.
Re: Nockenwelle - Tuning oder Standard?
Einem Gleitlager geht immer sofort die Luft aus, wenn das Öl wegbleibt, da ist die Materialwahl ziemlich wurscht. Selbst wenn Du teuere Lagerbronze hast: Ohne Öl frisst sich das in Sekundenbruchteilen. Praktisch ist bei eingelegten Lagerschalen halt, dass man sie wechseln kann, ohne dass man Werkzeugmaschinen dafür braucht...
Was Anderes ist das mit den Nadellagerumbauten, wie sie z.B. Megacycle für XL500-Nockenwellen anbietet. Die Nadellager halten lange ohne Öl, aber dafür sterben halt dann Nocken und Kipphebel ...
Wenn man das auch noch vermeiden will, muss man Rollenkipphebel mit passenden Nocken konstruieren. Fragt sich, wo der Ölmangel dann zuschlägt... Und wenn man bei KTM so schaut, fliegen die Kipphebelrollen auch mal gern auseinander.
Jaja, wenn man das alles vermeiden will, hilft nur der Umstieg auf Zweitakter..
Gruß
Hans
Was Anderes ist das mit den Nadellagerumbauten, wie sie z.B. Megacycle für XL500-Nockenwellen anbietet. Die Nadellager halten lange ohne Öl, aber dafür sterben halt dann Nocken und Kipphebel ...
Jaja, wenn man das alles vermeiden will, hilft nur der Umstieg auf Zweitakter..
Gruß
Hans
Re: Nockenwelle - Tuning oder Standard?
Oder man baut um auf Fließfettfüllung das bleibt ein bischen länger an Ort und Stelle 
Re: Nockenwelle - Tuning oder Standard?
An den beiden Nockenbildern siehst den unterschied vom glanzgrad ja ganz gut.ey_Digga hat geschrieben: Sorry hatte mich falsch ausgedrückt meinte natürlich die Lagerstellen der NW nicht die Nocken selber
Freihand polieren geht mühsam und sollte gleichmäßig erfolgen.
Ich hatte die nocke in der drehbank und habe mit kühlmittel auf petroliumbasis und einem
8000er cabidpapier die lagerstelle kurz anpoliert.
Also einen streifen 180 grad um die welle und kurz hin.
Anschliessend etwas polierpaste drüber.
Ebenso auf den nocken selber, da aber freihand.
Hab das ganze dann vermessen und keinen Materialabtrag ausmachen können.
Die Lagerstellen am kopf. Sollte man lassen.
Aber wenn man sie sich genau ansieht, sieht man ggf einen leichten grad wenn
Die stellen etwas verschlissen sind.
Diesen grad hab ich also mit ner scharfen klinge abgezogen.
Und mit poliermittel kurz überpoliert.
Auf ganzer länge, nur in eine richtung und ohne viel druck.
Man sollte es nicht machen, geht aber für eine kleine aufarbeitung.
Material sollte es halt nicht unbedingt abnehmen oder dellen rein machen oder so.
Meine Lagerung war aber auch noch gut.
Für eine leichte reparatur würd ich es auch so machen.
Je nach dem wie der kopf gefressen hat, macht man sich aber besser einen neuen drauf.
Grussi AXL
Re: Nockenwelle - Tuning oder Standard?
Ich denke auch der Materialabtrag beim polieren ist zu vernachlässigen, vielleicht ein Hundertstel mm wenn überhaupt.
Wenn ich die DR am Samstag hol dann bekommt die Kiste erstmal eine Wartung nach Handbuch und dann schau ich mir die Nocken an. Hab ein paar Polieraufsätze für die Drehbank dann wird die NW nachgearbeitet, wenn es der Vorbesitzer nicht schon gemacht hat.
Hab schon öfters alte Petroleumlampen aufpoliert die nur ganz dünn mit Kupfer oder Messing überzogen waren.
Da muß man schon gut draufhalten bis der Überzug weg ist.
Auf der Arbeit haben wir Diamantpulver in verschiedenen Körnungen.
Die mit 2 Tausendstel mm Körnung nehm ich immer zum Aufpolieren von Wellen wo Dichtringe drüberlaufen, wird glatt wie ein Spiegel.
Wenn ich die DR am Samstag hol dann bekommt die Kiste erstmal eine Wartung nach Handbuch und dann schau ich mir die Nocken an. Hab ein paar Polieraufsätze für die Drehbank dann wird die NW nachgearbeitet, wenn es der Vorbesitzer nicht schon gemacht hat.
Hab schon öfters alte Petroleumlampen aufpoliert die nur ganz dünn mit Kupfer oder Messing überzogen waren.
Da muß man schon gut draufhalten bis der Überzug weg ist.
Auf der Arbeit haben wir Diamantpulver in verschiedenen Körnungen.
Die mit 2 Tausendstel mm Körnung nehm ich immer zum Aufpolieren von Wellen wo Dichtringe drüberlaufen, wird glatt wie ein Spiegel.
Re: Nockenwelle - Tuning oder Standard?
zum Service gehört das Spannen
der AGW Kette, dazu muss der
linke Deckel runter, die Dichtung
geht dabei meist kaputt.
Solltest Du umgehend ordern,
die Saison startet
Ich war schon Sudelfeld, Brenner
Jaufenpass, Gampenpass und
Medelpass und Du schraubst noch..
der AGW Kette, dazu muss der
linke Deckel runter, die Dichtung
geht dabei meist kaputt.
Solltest Du umgehend ordern,
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Ich war schon Sudelfeld, Brenner
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DR 600 Dakar, nach 80 tkm verkauft
DR 650 SP 44 nach 10 tkm verkauft
DR 600 S nach 40 tkm verkauft
Husqvarna 701 LR bisher 12 tkm gefahren
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Husqvarna 701 LR bisher 12 tkm gefahren




