Nachdem ich zum Einen seit ca. 500 Km einen Twin-air drin habe und zum Zweiten auf der Suche nach "fehlenden Pferdchen" bin habe ich jetzt auch mal einen Blick auf die Gemischaufbereitung geworfen.
Bisher habe ich es ja so verstanden, dass man mit dem Twin-Air keine Änderung am Vergaser (Düse und/oder Nadel) vornehmen muß.
Ich oute mich gleich freiwillig nun bezüglich Aussagekraft von Kerzenbildern seit Einfühung des bleifreien Benzins. Ist wohl nicht mehr mit "rehbraun" und so. Nach meinen Recherchen ist von "grau" bis zu zu "gelb" und "sonstwas" angeblich als gut zu werten. Hauptsache nicht weiss und abgebrannt. Solange noch etwas mehr Tönung dran ist soll es gut sein.
Lange Rede, kurzer Sinn. Ich habe meine beiden aktuellen Kerzen rausgeschraubt. Vorher 30 KM volle Lotte gefahren - aber in der Prärie wollte ich sie nicht eine Stunde zum Abkühlen hinstellen, weil's mich dann bei den derzeitigen Temperaturen verschorrzelt hätte. Also die letzten Km meist im Teillastbereich heimgetrudelt. Nun sehen die Kerzen so aus:

und ich habe keinen Plan, wie ich das werten soll. Die Aufnahme habe ich im prallen Sonnenlicht gemacht - orginal sind sie etwas dunkler!
Was ich mir nicht so richtig erklären kann: die "innere" Kerze (die Linke auf dem Bild) ist oben an der Elektrodenfläche fast weiss, der Isolator dunkler -> an der "äußeren" ist es genau umgekehrt, Elektrode dunkel u. Isolator heller. Wie das? Das bringt mich aus'm Konzept, bzw. verbessert nur meine Unwissenheit! Bröselt da zuviel Öl im Brennraum rum?
Ansonsten würde ich sagen, so ca. "grauviolett" wäre nach dem vorgenannten doch ok, oder nicht. Korrigiert mich bitte, wenn meine Diagnose falsch ist. Aber nun habe ich doch mal angefangen mich mit dem Vergaser zu beschäftigen (weis schon warum ichs seither gemieden habe
Gruß, Pramus


