Ich bin neu in diesem Forum und habe auch gleich mein erstes Problem mit meiner DR650 die ich seit Anfang diesen Jahres besitze. Vermutlich gibt es schon ähnliche Beiträge in diesem Forum, doch ganz schlau bin ich bis jetzt noch nicht geworden. Beim Kauf und auch den ganzen Sommer durch lief sie einwandfrei. Kaltstart gut 3 Kicker und warm meistens 1. Sobald es kälter wurde im September, sprang Sie auf einmal grotten schlecht an. 20-30 Kicker mit verschiedensten Choke Stellungen und auch Warm bestimmt 6 Versuche. Wenn sie dann mal lief, lief sie eigentlich ganz gut in der Last und auch im Leerlauf. Vielleicht nicht ganz 100% aber okay. In letzter Zeit ist der Vergaser bei schrägem abstellen des Bikes etwas übergelaufen. Bin dann auch mal Nachts von der Arbeit 15 km heimgefahren und habe dann vergessen den Coke von 1/2 Stellung zurück zustellen. Aber ob dadurch etwas ein Schaden genommen hat kann ich mir nicht vorstellen. Habe dann die beiden Zündkerzen getauscht und Zündfunke kontrolliert. Der Funke ist jetzt nicht weltbewegend aber verglichen zu meinem Bruder seiner Yamaha MT 03 Bj 06 auch nicht viel schlechter.. Nun habe ich heute mal den Vergaser zerlegt, gereinigt, mit neuen Dichtungen und neuer HD GR.137.5 wie sie auch davor verbaut war ausgestattet. Die Nadel sah top aus ist auch die richtige drin, jedoch war diese auf der untersten Stellung eingeclipst und die Luftregulierschraube 2.75 Umdrehungen rausgedreht. Wie bereits gesagt lief sie den Sommer durch top. Habe dann die Nadel 1 höher gehängt und die LrS 1.5 Umdrehungen vom Grund rausgedreht. Grundstellung ist meiner Recherche nach: Nadel in mittlerer Stellung und Die LrS 1 Umdrehung rausdrehen stimmt das ? Dann kam der Probelauf der leider scheiterte. Bis auf ein kurzes zucken war kein anspringen möglich. Sprit kommt im Zylinder an und die Mühle stinkt nach unzähligen Startversuchen etwas nach Benzin.
Dann kann es ja eigentlich nur die CDI sein die anscheinend öfters Probleme bei diesem Modell bereitet. Messen kann man diese als Leihe soweit ich weiß nicht?. Äußerlich seht man keinen defekt. Wie äußert sich denn ein defekt in der CDI kein Zündfunke, oder sehr schwach oder zum falschen Zeitpunkt?. Ich habe schon von Jemandem gehört der die CDI auf ca 50° erwärmt hat und sie dann kurzfristig gut ansprang was bei mir leider nicht zum Erfolg geführt hat. Ein Weiterer hat das zugegossene Ende der CDI geöffnet und nach beheben eines Wackelkontakts wieder eine funktionierende CDI gehabt. Hat hier schon Jemand Erfahrung mit der Reperatur der CDI gemacht? Ein Neuteil kostet ja ein Vermögen 3-400 euro und bei einer gebrauchten weiß man ja auch nicht wie lange diese noch funktioniert wenn man überhaupt eine Passende findet. Gibt es eine bezahlbare CDI von einem anderen Modell die passt? Die Firma motek aus Bielefeld soll anscheinend solche CDI s reparieren können schon jemand Erfahrung mit dieser Firma gemacht?
Ich kaufte mir damals extra ein Motorrad wo älter ist, eine vermeintlich einfache Technik besitzt, doch so langsam bin ich schon etwas frustriert über meine DR.
Sorry für eventuelle Rechtschreibfehler.
Ich weiß es ist viel Text geworden, aber Ich hoffe mir kann da Jemand weiter helfen.
MfG racerDR650






