Kompresions Probleme

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Chef Chelios
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Kompresions Probleme

#1 

Beitrag von Chef Chelios »

 Themenstarter

Hallo ich habe seid einem jahr meine dr650 r sp44b und sie ist immer gut gelaufen doch vor einer woche hat sie auf einmal beim beschleunigen keinen druck mehr und es ist fast so als ob sie kein sprit bekommen würde. (check spritr is da und zuführung stimmt)
ich hab darauf mal den motor angeschaut und es drückt vorne am zylinderkopf schwarzen schmier raus und ich könnet mir vorstellen das es daran liegt.
jetzt kann ich das selber machen oder sollte ich es lieber machen lassen.
ich kann ganz gut mit werkzeug umgehen und hab auch schon viel selber repariert aber am motor bin ich etwas vorsichtig.
biitte um antwort MfG R.S.
DR 650 R sp44b Bj.1992
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ELVIS
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#2 

Beitrag von ELVIS »

Kauf dir ein Bucheli " Jetzt mache ich es mir selbst " und fang an.
Fang von oben an : Motordichtsatz kaufen. Kerzen raus. Motor auf OT drehen !!! Tank runter, obere Motorhalterung ab, Zylinderkopfhaube runter. Sichtprüfung Nockenwelle, Kipphebel. Nockenwellenritzel ab, Steuerkette festbinden.
Hintere Gleitschiene lösen, 4 Bolzen und 2 Muttern lösen, Zylinderkopf abnehmen. Sichtprüfung Ventile. Bei Verdacht Kopf umdrehen, Kerzen rein, etwas Benzin in den Brennraum gießen. Läuft es raus, Ventile einschleifen oder ersetzen. Übrigens ist zur Demontage der ventile kein spezielles Werkzeug nötig. Wenn Du einen Federspanner hast, schön, wenn nicht geht es mit etwas Kraft in den Fingern auch so.
Viel Spaß !
BATHTUB RACING - Downhill Experience
Chef Chelios
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#3 

Beitrag von Chef Chelios »

 Themenstarter

ok. also ich hab jetz rausgefunden das es nicht am venieldeckel liegt sondern andere uhrsachen haben muss.
hab kürzlich ein K&N luftfilter verbaut weil der org. luftfilter hinüber war aber daran liegt es auch nicht weil ich es auch ohne probiert hab und es nicht geklappt hat.
was für uhrsachen kann es noch dafür geben...Vergaser, Zündzeitpunkt, mischverhältnis luft benzin?
es fühlt sich an als ob er kein sprit bekommen würde und er zieht nicht mer aber im stand dreht der motor problemlos.
mfg r.s.
DR 650 R sp44b Bj.1992
Shigeru
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#4 

Beitrag von Shigeru »

Hallo,

Halbgas fahren geht???
Und wenne den Hahn aufmachst schluckt sie?

hatte das bei meiner Kleinen kontaktspray in den Zündkerzenstecker bzw dann getauscht hat wunder getan.
MfG

Shigeru

DR 650 R
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Traum: ne rischische Dreckfräße --> KTM 300EXC 2t ; WR 450

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Chef Chelios
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#5 

Beitrag von Chef Chelios »

 Themenstarter

ja das ist so ungefär das was sie macht :D
vielen dank für den tipp ich werd es mal testen und meld mich dann wieder
mfg chef
DR 650 R sp44b Bj.1992
Gelöschter User

#6 

Beitrag von Gelöschter User »

Hallo Chef :wink:
ohne dass ich Dir zu nahe treten will, würde ich Dir eine Werkstatt empfehlen. Ich Ursache kann an so vielen einzelnen Dingen liegen, die ein Fachmann schnell aussortiert hat. Du fragst z.B. nach der Kompression und redest gleich von Motor instand setzen. Warum prüfst Du nicht erst einmal den Kompressionsdruck, dann kannst Du evtl. diese Vermutung schon einmal ausschalten.
Ebenso einfach kann man im Vorfeld den Zündfunken prüfen. Die Kerze raus geschraubt, diese wieder in den Stecker und gegen Masse gehalten. Kommt ein sauberer Funke in regelmäßigen Abständen, kannst Du auch diese Ursache abhaken.
Die Kraftstoffzufuhr hast Du schon geprüft, also auch abhaken.
Hast Du auch schon mal einen Blick in die Schwimmerkammer geworfen, ob da vielleicht noch was anderes außer Benzin drin ist?
Auch der K+N könnte da hinein spielen. Der Motor bekommt jetzt mehr Luft als mit dem alten verschmutzten Filter und vielleicht braucht er deshalb auch mehr Benzin, um ein vernünftiges, zünd fähiges Gemisch aufzubereiten. usw, usw........

So würde ich jedenfalls versuchen dem Fehler auf die Spur zu kommen und nicht gleich mit brachialer Gewalt den Motor zerlegen. Denn bei solch einer Operation solltest Du nicht nur "ganz gut mit Werkzeug umgehen" können, sondern Du solltest das Werkzeug beherrschen. Solch ein Motor ist nicht einfach nur ein Metallklotz mit ein paar Schrauben drinnen.
Für solche Arbeiten solltest Du über Anzugsmomente, Flankenspiel, Axialspiel, Steuerzeiten, Schließwinkel und vieles mehr, bescheid wissen. Um beispielsweise den Zylinderkopf abzunehmen, muss die Steuerkette und das Antriebsritzel von der Nockenwelle abgenommen werden, wenn die Dinge beim Zusammenbau nicht wieder 100%ig mit den Steuerzeiten übereinstimmen, sind unter Umständen schon beim ersten Startversuch die Ventil verbogen.
Ich will hier deine handwerklichen Fähigkeiten auf keinen Fall in Frage stellen, dass steht mir überhaupt nicht zu, aber Du solltest Dir darüber im Klaren sein, dass Du unter Umständen recht viel kaputt machen kannst.
Wenn Du dann mit den Einzelteilen zu einem Monteur gehst, könnte es sein, dass er dir für deinen Versuch sehr viel "Lehrgeld" abnehmen wird.
Wie gesagt, dieses ist meine Meinung zu deiner Frage, was Du letztendlich machen wirst, musst Du selbst entscheiden.
Ich wünsche Dir auf jeden Fall, dass es sich um nichts größeres handelt und dass deine Bergziege schnell wieder richtig springen kann.
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Ulf
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#7 

Beitrag von Ulf »

Moin,

jop, technisch nicht so versierte sollten eine Werkstatt in Anspruch
nehmen oder jemand anderen der da was von kennt.
Trotzdem gilt Bange machen nicht.
Zumal ich vermute, dass auch in vielen Werkstätten die oben genannten
Fachausdrücke teils nicht mehr geläufig sind.

Allerdings würde ich mir in einer Werkstatt, die für eine DR650 die
Posten Schließwinkel und Flankenspiel einstellen in der Rechnung ausweist,
selbiges gerne vorführen lassen und die dann bei der Handwerkskammer
anschei...
Ist doch keine alte Q.
Gruß Ulf, wieder Ritter Wendehals von Zehnprozent
Beta 4.0 = DR auf italienisch
W800 Eisenhaufen
Irgendwas geht immer 8)
Gelöschter User

#8 

Beitrag von Gelöschter User »

Ulf hat geschrieben: .........für eine DR650 die Posten Schließwinkel und Flankenspiel einstellen in der Rechnung ausweist, selbiges gerne vorführen lassen........
Hi Ulf,
dass stimmt natürlich, ich wollte eigentlich auch nur darauf hinweisen, dass solch ein Motor eine ziemlich komplexe Sache ist, bei der sprichwörtlich ein Rädchen ins andere greift und dass es für einen Laien zu einem richtigen Problem werden kann, den Vibrator ohne fremde Hilfe hinterher wieder zum brummen zu bekommen. Es sollte niemanden Angst vor dem Schrauben gemacht werden :oops:
Chef Chelios
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#9 

Beitrag von Chef Chelios »

 Themenstarter

also,
ich hab jetz ma so n paar tipps von euch ausprobiert aber nix tut sich und ich bin jetz auch zu dem schluss gekommen sie in ne werkstatt zu geben bevor ich noch was kaput mach oder noch mehr probleme veruhrsache.
vielen dank für die tipps und wenn es wieder läuft meld ich mich und sag euch woran es lag.
mfg chef
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