Habe mir aus Spaß an der Freude bei E**y ne DR650RSE von '94 mit etwa 45tkm erstanden, weil meine kleine Rennsemmel (Honda SC28) mit rund 100.000km auf der Uhr langsam in die Jahre gekommen ist und ich mal wieder Bock auf Enduro hab
Gut, fix abgeholt das Teil, zu Hause angekommen erst einmal Bestandsaufnahme.. Der gesamte Kabelbaum ist auseinander und auch sonst ist der Großteil des Fahrzeuges in einer Kiste, statt an Ort und Stelle
Das gute Stück also erst einmal soweit zusammengesetzt, dass der Anlasser Strom kriegt, wenn er Strom kriegen soll.. Hierbei dann erst einmal die schrotte Batterie entsorgt und die Dame ans Auto angeschlossen.
Nun dreht der Anlasser. Meiner Meinung nach eher schwach, er schafft es nicht über OT hinaus. Kurz vor OT scheint der Bock irgendwie mechanisch zu blockieren.. Auch das Drehen des Hinterrades mit "roher Gewalt" schafft es nicht, den Kolben über OT zu drücken (selbst ohne die Zündkerzen) Drehe ich das Hinterrad im 5. Gang langsam zurück, schafft es der Anlasser (mit sehr viel Anstrengung), die OT-Grenze zu überspringen und dreht dann auch fleißig weiter. Die Leistung sei dahingestellt, aber immerhin ist schonmal Bewegung im Motor.
Meine große Frage: Ist das "normal"?!
Meine zweite Frage: Wenn nicht.. Was muss ich tun, um "normal" zu erreichen?!
Vielleicht gibt's hier ja den einen oder anderen DR-Guru oder andere Personen, die ähnliche Phänomene bereits beheben konnten
Ich werd die nächste Zeit mal öfter an dem Teil rumbasteln (die hat sogar noch TÜV^^) und vielleicht das eine oder andere Foto/Video von verrückten Sachen, die ich nicht verstehe, posten
LG Lars





