Gaszug einstellen

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Re: Gaszug einstellen

Beitrag von Motzkeks »

Ich weiß jetzt nicht wie der TM40 für die 650er aussieht, aber an der Big hab ich den Doppelflachi und auch den Domino-Zug. Da muss er gleich links am Rahmen vorbei, statt ihn wie den originalen noch in der Mitte drunter durch zu fummeln. Passt dann wunderbar. :wink:

Einstellprobleme hatte ich irgendwie auch nicht, beim Domino sowieso nicht weil der Haltewinkel flach ist. Das Teil vom Originalvergaser hat irgendwie so einen nervigen Zapfen, der die untere Mutter sperrt. :roll:
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Re: Gaszug einstellen

Beitrag von PinzMax »

Martl hat geschrieben:
21 Mär 2020 20:47
Da du das Video mit Lenkeinschlag nach rechts gemacht hast, tut sich das auch so Verhalten,
wenn du voll nach links einschlägst?...

...Bleibt gesund und gut Schraub
Martl
Danke, du auch ;-)
Ja, beim kompletten Einschlag nach Links ist es auch so. Der Zug hat viel Platz, ist allerdings so verlegt, wie es auf der Seite von Hessler beschrieben wird (also nicht vor, sondern hinter dem Linker).

Eintopftreiber hat geschrieben:
21 Mär 2020 20:49
Was mich nur stutzig macht ist das die schraubtülle im letzten Knopfloch hängt. Ist aber bei Stefan genauso !
Das war der Grund für mein Posting...hat mich eben auch stutzig gemacht, weil man die "oberen" Einstellschrauben ja eigentlich nicht verwendet um den Zug einzustellen, sondern nur für das Spiel am Griff (sofern ich das richtig verstanden habe).


Motzkeks hat geschrieben:
21 Mär 2020 21:10
Ich weiß jetzt nicht wie der TM40 für die 650er aussieht, aber an der Big hab ich den Doppelflachi und auch den Domino-Zug. Da muss er gleich links am Rahmen vorbei, statt ihn wie den originalen noch in der Mitte drunter durch zu fummeln. Passt dann wunderbar. :wink:
So ist das bei der 650er auch und das passt.
Motzkeks hat geschrieben:
21 Mär 2020 21:10
Einstellprobleme hatte ich irgendwie auch nicht, beim Domino sowieso nicht weil der Haltewinkel flach ist. Das Teil vom Originalvergaser hat irgendwie so einen nervigen Zapfen, der die untere Mutter sperrt. :roll:
Was meinst du mit flachem Haltewinkel?
Einstellproblem hatte ich ja an sich auch nicht, es ist nur alles am Limit und das kam mir falsch vor.


LG
Max

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Re: Gaszug einstellen

Beitrag von Motzkeks »

PinzMax hat geschrieben:
21 Mär 2020 21:47
Motzkeks hat geschrieben:
21 Mär 2020 21:10
Einstellprobleme hatte ich irgendwie auch nicht, beim Domino sowieso nicht weil der Haltewinkel flach ist. Das Teil vom Originalvergaser hat irgendwie so einen nervigen Zapfen, der die untere Mutter sperrt. :roll:
Was meinst du mit flachem Haltewinkel?
Einstellproblem hatte ich ja an sich auch nicht, es ist nur alles am Limit und das kam mir falsch vor.
Bild

Sind zwar die Big-Vergaser, aber im Prinzip sind sie ja gleich. :wink:
Der originale hat beim Halter für die Züge so nen merkwürdiges U-Stück Zapfen nach unten, während beim Flachi nur zwei Bohrungen mit Schlitz zum Einhängen sind. Aufm Foto jeweils rechts an der Einheit zu sehen.
Einen BST40 von meiner Ex-SP45 hab ich noch rumliegen, der hat die gleiche Halterung wie der originale Big-Vergaser. Die komische Nase bei diesem U-Stück verhindert, dass man die untere Mutter gescheit verdrehen kann, das das Einstellen etwas knifflig macht.
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Re: Gaszug einstellen

Beitrag von PinzMax »

Gesehen und verstanden, danke! :wink:

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Re: Gaszug einstellen

Beitrag von deFlachser »

Hier noch was zum Züge selber anfertigen. Schöne Beschreibung und Tips vom Andreas wie ich finde :D.

https://motorang.com/bucheli-projekt/bowdenzuege.htm

Gruß Stefan
Erfahrung verhält sich proportional zur Masse des zerstörten Materials :roll:

Schon gewusst? Zwei Flaschen Wein ersetzen 10 Semester Philosophiestudium :D

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Re: Gaszug einstellen

Beitrag von Claus »

deFlachser hat geschrieben:
24 Mär 2020 23:01
Hier noch was zum Züge selber anfertigen. Schöne Beschreibung und Tips vom Andreas wie ich finde :D.

https://motorang.com/bucheli-projekt/bowdenzuege.htm

Gruß Stefan
Dazu gibt es noch ein paar Sachen zu sagen:
1. Das Lot wird immer am erwärmten Werkstück abgeschmolzen, sonst gibt das kalte Lötstellen, die nicht halten.
2. Das Lot soll nicht durch den ganzen Nippel bis in den freien Zug dahinter laufen (tut es aber durch die Kapillarkräfte gern). Der Zug bricht sonst dort leichter ab
3. Bei Brems- und Kupplungszügen ist es sehr wichtig, daß man die Enden der Seele eng umbiegt und wieder mit Kraft in den Lötnippel zieht. Die Verlötung bildet nur einen Pfropfen mit dem umgebogenen Teil und verhindert so das Durchrutschen. Ohne den Umgebogenen Teil wird es durch den Nippel rutschen. Auf jeden Fall. Bei Choke- und Gasseilen kann man es versuchen, aber dauerhaft und wirklich schön ist es trotzdem nicht.
4. Ganz wichtig ist auch freigängiger Sitz im Gegenstück (also im Tönnchen, im Hebel usw). Also müssen hervorstehende Teile abgefeilt werden. Ansonsten wird der Zug durch die nicht leichtgängige Stelle gebogen und bricht schnell ab.

Ich habe inzwischen sehr viele Seilzüge hergestellt. Inzwischen mache ich das nur noch für mich selber, weil ich die Produkthaftung nicht übernehmen möchte. Ausnahmen sind zB Gaszugverlängerungen für Kundenmotorräder, die ich hier in der Werkstatt vernünftig anpassen kann.
wohin du gehst, da bist du dann...

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